M.S.D. Trainer

Lernen sich zu verteidigen

  • TRAINER

    Um Trainer der M.S.D.O. zu werden, müssen die Kampfsportler regelmäßig Lehrgänge und Seminare beim Großmeister Martin Wietschorke besuchen. Ist ein gewisser Leistungsstand erreicht, wird zuerst eine Co-Trainerfunktion vom Cheftrainer des jeweiligen Vereins vergeben. Bewähren sich die Sportler in dieser Funktion, können sie sich einer einwöchigen Prüfung beim M.S.D.-Großmeister in Northeim unterziehen.
    Neben der umfassenden Beherrschung der SV-Techniken, besitzen die Trainer ebenso Kenntnisse der "Ersten Hilfe", sowie der Rechtslehre. Damit der Ausbildungsstand erhalten bleibt und das Wissen erweitert wird, müssen die Trainer regelmäßig an Weiterbildungslehrgängen teilnehmen. Werden die vorgeschriebenen Lehrgänge nicht besucht, wird die Trainerlizenz aberkannt, und es ist eine erneute Prüfung M.S.D.-Großmeister notwendig.

  • Die Zeit

    Da heute heranwachsende Jugendliche immer öfter in bedrohliche Gefahrensituationen (Schlägereien, Belästigungen von Mädchen etc.) kommen, ist es für ein SV-System natürlich besonders wichtig, dass sich der "gewünschte Erfolg" schon innerhalb kürzester Zeit einstellt. Bei den alten, traditionellen Kampfsportarten, waren immer Jahre des Trainings von Nöten, um einen akzeptablen Ausbildungsstand für eine effektive SV zu erreichen. Dies ist bei M.S.D. anders. Zwar wird man auch in diesem System nicht über Nacht ein hochqualifizierter Kampfsportler, dennoch zeigt sich schon nach kürzester Zeit der erste Erfolg. Eines der wichtigsten Ziele dieses Systems ist es, dem Schüler ein gestärktes Selbstwertgefühl und sicheres Auftreten zu vermitteln.

Sicherheit

mit einfachen Mitteln

  • Sicherheit
    Dies garantiert in erster Linie eine gewisse Selbstsicherheit in problematischen Situationen und hilft auch im täglichen Umgang mit seinen Mitmenschen. Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass zu einer reflexartigen Beherrschung der Techniken intensives Training nötig ist. Aus diesem Grund wird empfohlen M.S.D. über einige Jahre als Ausgleichssport zu betreiben. 

  • Die Effektivität des Systems
    Heutzutage muss eine Selbstverteidigungstechnik effektiv und schnell sein, wenn man in einer Notsituation auf der Straße Erfolg haben und große Schäden für die eigene Person vermeiden oder gar verhindern will. Die traditionellen asiatischen Kampfsportarten ermöglichen dies meist nicht, da sie oft in festen Bewegungsabläufen verankert sind und sich nicht individuell auf den Sportler anpassen lassen. Bei M.S.D. hingegen zogen die Gründer aus all den verschiedenen Sportarten die effektivsten Techniken heraus und formten im Laufe der Entwicklung eine Kampfkunst, die von jeder Person, egal welcher Statur oder welchen Geschlechts, angewandt werden kann. M.S.D. bietet eine Vielzahl von Techniken, um in der jeweiligen Situation angemessen reagieren zu können. Dabei legt dieses System weniger Wert auf Kraft, sondern erfordert Schnelligkeit und Technik.
  • Frauen-Selbstverteidigung
    Da Frauen meist männlichen Angreifern kräftemäßig unterlegen sind, bietet dieses SV-System besonders viele Möglichkeiten für Frauen. Aus diesem Grunde ist in den letzten Jahren in der M.S.D.O. ein eigener Bereich der Frauen-Selbstverteidigung entstanden. Hier wird besonders auf die spezifisch femininen Probleme (Belästigung, Nötigung etc.) eingegangen.